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	<title>beendet Archive - Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</title>
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	<description>Förderung des Umwelt- und Landschaftsschutzes</description>
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	<title>beendet Archive - Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</title>
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	<item>
		<title>Klein Zicker</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/klein-zicker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:52:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rückbau militärischer Altlasten Klein Zicker Ausgangssituation: Ein großer Teil der Halbinsel Klein Zicker war bis 1990 russische Militärliegenschaft. Diverse militärische Bauten wurden vor ca. 40 Jahren in die pleistozänen Hügel gebaut und mit militärischem Hochzaun umgeben. Die abgezogenen russischen Truppen hinterließen desolate Gebäude, Autowracks und Stacheldrahtzäune – hässliche Fremdkörper in einer ansonsten idyllischen Landschaft. Realisierung: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Rückbau militärischer Altlasten Klein Zicker</h3>
<p><strong>Ausgangssituation:</strong></p>
<p>Ein großer Teil der Halbinsel Klein Zicker war bis 1990 russische Militärliegenschaft. Diverse militärische Bauten wurden vor ca. 40 Jahren in die pleistozänen Hügel gebaut und mit militärischem Hochzaun umgeben.</p>
<p>Die abgezogenen russischen Truppen hinterließen desolate Gebäude, Autowracks und Stacheldrahtzäune – hässliche Fremdkörper in einer ansonsten idyllischen Landschaft.</p>
<p><strong>Realisierung:</strong></p>
<p>Nachdem die Landbesitzer den Verzicht auf künftige Bebauungen erklärten und dem Entwicklungskonzept für dieses Areal zustimmten, wurden die Leistungen für den Rückbau ausgeschrieben. Im Vorfeld ist mit dem Nationalparkamt Rügen, dem Umweltamt Rügen und dem Staatlichen Amt für Umwelt und Natur Stralsund eine Flächenbegehung durchgeführt worden. Dort wurde das Entwicklungskonzept durch das Projektbüro dargestellt und bestätigt.</p>
<p>Ziel war nach dem Rückbau der Gebäude, der Betonflächen und der starken Verbuschung die Wiederherrichtung eines Trockenrasens.</p>
<p>1997 erfolgte der Rückbau der militärischen Altlasten und der Abtransport der gewaltigen Rückbaumassen, die Bauterassen und Gräben wurden planiert. Insgesamt wurden 37.000 qm Erde bewegt.</p>
<p>Es kam bei dieser Arbeit darauf an, die charakteristischen Schwünge des pleistozänen Moränenkerns wieder herzustellen und damit eine homogene Geländestruktur zu sichern. Dies ist gut gelungen.</p>
<p>Nach der Planierung konnte dann 1998 auf einer Fläche von ca. 8 ha die Trockenrasenmischung, die nach einer Bestandsaufnahme nach unseren Vorgaben zusammengestellt wurde, ausgesät werden.</p>
<p>Durch die ungewöhnlich reichen Sommerniederschläge ist die Aussaat gut aufgegangen, allerdings sind auch Beifuß und Melde stark gewuchert, so dass auf dieser Fläche 2 mal per Hand Unkraut gezogen werden musste.</p>
<p>Um den Offencharakter dieser Landschaft zu erhalten, ist eine permanente Biotoppflege erforderlich. Mit Landwirten wurde deshalb ein Beweidungsregime mit Schafen vereinbart.</p>
<p>„Schutz durch Nutz“ wird hier praktisch umgesetzt.</p>
<p>Auf z. T. neu angelegten Wanderwegen kann jetzt der Besucher die wieder hergestellten Trockenrasen erleben und die Schönheit dieser Landschaft in vollen Zügen genießen.</p>
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		<title>Südwestpolder Neuensien</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/suedwestpolder-neuensien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:52:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Renaturierung Südwestpolder Neuensien Ausgangssituation: Das Niedermoor Neuensien wird seit Anfang der 70er Jahre durch ein Pumpwerk entwässert. Der Bau eines Riegeldeiches verhinderte das Einströmen von Brackwasser auf die Fläche. So kam es zur schrittweisen Aussüßung des Polders, einer Veränderung der Flora und zum Degenerieren / Mineralisieren des Moorkörpers, da temporär bis unter 1,18m Fluroberkante abgepumpt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Renaturierung Südwestpolder Neuensien</h3>
<p><strong>Ausgangssituation:</strong></p>
<p>Das Niedermoor Neuensien wird seit Anfang der 70er Jahre durch ein Pumpwerk entwässert. Der Bau eines Riegeldeiches verhinderte das Einströmen von Brackwasser auf die Fläche. So kam es zur schrittweisen Aussüßung des Polders, einer Veränderung der Flora und zum Degenerieren / Mineralisieren des Moorkörpers, da temporär bis unter 1,18m Fluroberkante abgepumpt wurde.</p>
<p>Das Nationalparkamt Rügen hat deshalb seit 1995 versucht, einen Deichrückbau oder wenigstens eine breite Schlitzung zu erwirken. Der LPV Ostrügen e.V. hat im Rahmen des Bundesförderprojektes „Ostrügensche Boddenlandschaft“ diese Bemühungen aufgegriffen und in seinem Pflege- und Entwicklungsplan festgeschrieben.</p>
<p>Nach erfolgtem Planfeststellungsbeschluss war der Weg frei für die Umsetzung des Vorhabens im Südwestteil des Polders. Vor der Realisierung der Vernässung des Nordostpolderteils sind weitere Untersuchungen nötig und in Auftrag gegeben.</p>
<p>Durch das starke Abpumpen führten die Gräben kaum Wasser, der Moorkörper war permanent wasserunterversorgt.</p>
<p>Der Bestand an salzvertragender Flora ging stark zurück und machte tiefwurzelnden Obergräsern platz. Die Folge waren Verqueckung und großflächige Brennessel- und Binsenbestände.</p>
<p><strong>Realisierung:</strong></p>
<p>Deshalb war die Sanierung des Grabensystems von besonderer Bedeutung.</p>
<p>Die Sanierung des Fleetgrabens war der Ausgangspunkt für die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des gesamten Grabensystems, weil die Sicherheit gegeben sein musste, dass nach Hochwasser ein schneller Rücklauf des Brackwassers in den Neuensiener See gewährleistet ist und über das Grabensystem schon bei mittlerem Hochwasser Moorflächen mit Brackwasser versorgt werden sollen, die bisher völlig ausgetrocknet waren.</p>
<p>Der zweite Bauabschnitt war die Installation einer Brücke, damit der Deich auch nach Schlitzung für Radfahrer und Wanderer passierbar bleibt. Dazu musste vor dem Deichabschnitt, der geschlitzt werden sollte, ein Behelfsdeich gebaut werden. Nach dessen Fertigstellung wurde der Deich auf einer Länge von 10m geschlitzt und die Brückenträger gegründet.</p>
<p>Die vormontierte Brücke wurde von 2 Baggern vom Behelfsdeich aus auf die Brückenständer aufgesetzt. Hier war äußerste Präzision gefordert.</p>
<p>Für den LPV Ostrügen e.V. war die Gestaltung der Brücke wichtig. Es durfte kein auffälliges Monster sein. Die Brücke ist schlicht und funktionell und passt sich gut in das reich strukturierte Landschaftsbild ein.</p>
<p>Einweihung der neuen BrückeAm 14. September 2001 wurde die fertig gestellte Brücke übergeben.</p>
<p>Der Bürgermeister der Gemeinde Lancken-Granitz, Herr Golle, dankte den Initiatoren dieses Projektes und verwies auf die Möglichkeit, Naturschutz und Tourismus zu verbinden, wenn alle Beteiligten an einer optimalen Lösung arbeiten.</p>
<p>Dann gab er mit dem symbolischen Schnitt des Bandes die Brücke frei. Das bedeutete gleichzeitig die Übernahme der Brücke in Gemeindeeigentum.</p>
<p>Anschließend wurde der Rückbau des Behelfsdeiches vor den Gästen vollzogen. Das war der Punkt, auf den letztlich alle voran gegangenen Arbeiten abzielten.</p>
<p>Nachdem mit dem Bagger die letzten Kubikmeter des Behelfsdeiches ausgehoben waren, ergoss sich das Brackwasser des Neuensiener Sees in den Fleetgraben und setzte kurzzeitig das angrenzende Areal so unter Wasser, dass sich der Moorkörper mit Wasser vollsaugen konnte.</p>
<p>Der Erfolg dieses Projektes ist insbesondere nach Hochwasser deutlich sichtbar.</p>
<p>Während im Nordostpolder auch nach Rückgang des Hochwassers das Wasser noch viele Tage auf der Fläche steht und unter großem Energieaufwand abgepumpt werden muss, ist das Wasser auf dem Südwestpolder durch die Deichschlitzung bereits nach wenigen Tagen abgelaufen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Feuersteinfelder</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/feuersteinfelder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:51:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entbuschung der Feuersteinfelder Ausgangssituation: Die Feuersteinfelder sind Teil des bereits 1935 ausgewiesenen Naturschutzgebietes Schmale Heide. Sie befinden sich zwischen der Bahnlinie Lietzow-Binz und dem Kleinen Jasmunder Bodden. Das ca. 2 km lange und 200 m breite Feuersteinfeld besteht aus 14 bis zu 3,5 m hohen aufgeschobenen Feuersteinwällen. Sie wurden vor ca. 3500 bis 4000 Jahren [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Entbuschung der Feuersteinfelder</h3>
<p><strong>Ausgangssituation:</strong></p>
<p>Die Feuersteinfelder sind Teil des bereits 1935 ausgewiesenen Naturschutzgebietes Schmale Heide. Sie befinden sich zwischen der Bahnlinie Lietzow-Binz und dem Kleinen Jasmunder Bodden.</p>
<p>Das ca. 2 km lange und 200 m breite Feuersteinfeld besteht aus 14 bis zu 3,5 m hohen aufgeschobenen Feuersteinwällen. Sie wurden vor ca. 3500 bis 4000 Jahren durch Sturmfluten auf holozänen Sand aufgeworfen. Zu dieser Zeit lag der Meeresspiegel 1 – 1,5 m höher als heute.</p>
<p>Die Feuersteinfelder sind in Europa einmalig und gehören in Norddeutschland zu den bemerkenswertesten und geologisch reizvollsten Landschaftsbildungen.</p>
<p>Die Feuersteinfelder waren bis Mitte des 19. Jahrhunderts weitestgehend vegetationsfrei. Dann entwickelte sich durch Wacholderaufwuchs eine Halboffenlandschaft. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts eroberten Pioniergehölze boddenseitig weite Flächen und vom Osten (Seeseite) drang Kiefernwald zum Zentrum der Fläche vor. Mit steigender Nährstoffauswaschung aus der Luft begann Mitte des 20. Jahrhunderts die Fläche mit schnellwachsendem Holunder, Hasel, Birke, Brombeere, Kiefer, Eiche, Ahorn und Eberesche zu überwuchern und damit den lichtliebenden Wacholder zu unterdrücken.</p>
<p>Außerdem waren durch hohen Besucherdruck zahlreiche wilde Trampelpfade entlang der Waldwege zu den Feuersteinfeldern entstanden, weil keine eindeutige Wegeführung erkennbar war.</p>
<p>Flora und Fauna des Naturschutzgebietes wurden dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen.</p>
<p><strong>Realisierung:</strong></p>
<p>Um Flora und Fauna zu schützen, wurden Wegeabgrenzungen errichtet.</p>
<p>Das wilde Durchlaufen der Flächen konnte damit eingedämmt werden und es entstanden damit größere Ruhezonen im NSG.</p>
<p>Das Entwicklungsziel für dieses Kerngebiet lautet, den Wacholder als dominanten Gehölzbestand durch differenzierten Rückbau aller anderen Gehölz- und Baumarten zu belassen, die Vegetationsinseln innerhalb der Feuersteinfelder zu begrenzen, Geißblatt und Hundsrose als standorttypische Begleiter des Wacholder zu erhalten und nur einige Vertreter der Laubbaumarten als Solitärpflanzen zu belassen. Aufgrund der schwer zu beherrschenden Entwicklungsexpansion wurden Hasel, Birke und Holunder vollständig zurückgebaut. Das komplizierte an dieser Aufgabe war, dass der Rückbau einschließlich der Wurzelstöcke zu erfolgen hatte und für diese Arbeit in den bis zu 3,5 m mächtigen Geröllwällen keine Technik eingesetzt werden konnte.</p>
<p>Diese Arbeiten fanden in den Jahren 1995 / 1996 statt. Es war das erste Teilprojekt des Fördervorhabens „Ostrügensche Boddenlandschaft“.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schmachter See</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/schmachter-see/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Restauration Schmachter See Notwendigkeit: Schmachter SeeDer ehemals bedeutend größere und auch tiefere Schmachter See ist ein artenreicher Flachwassersee, der sich mit seiner vielfältigen Ufervegetation, wie Röhrichten, Erlensümpfen und Schwingmooren sowie den naturnahen Buchenwäldern an den randlichen Hängen, als ein einmaliger Biotopkomplex erfahren lässt. Seit seiner Entstehung in der letzten Eiszeit verändert sich der Schmachter See [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Restauration Schmachter See</h3>
<p><strong>Notwendigkeit:</strong></p>
<p>Schmachter SeeDer ehemals bedeutend größere und auch tiefere Schmachter See ist ein artenreicher Flachwassersee, der sich mit seiner vielfältigen Ufervegetation, wie Röhrichten, Erlensümpfen und Schwingmooren sowie den naturnahen Buchenwäldern an den randlichen Hängen, als ein einmaliger Biotopkomplex erfahren lässt. Seit seiner Entstehung in der letzten Eiszeit verändert sich der Schmachter See – wie alle Gewässer „altert“ er langsam aber stetig durch die natürlichen Verlandungsprozesse.</p>
<p>Durch die Einleitung von Abwässern der Kläranlage und erhöhte Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft erhöhte sich in den letzten Jahrzehnten der Stickstoff- und Phosphorgehalt des Sees derart, dass der See ökologisch instabil wurde. Die hohen Nitrat-, Nitrit-, Ammonium- und Phosphatwerte im Wasser und im Sediment hatten ein Algenwachstum zur Folge, das zu einer Schlammbildung von fast 1 cm pro Jahr führte.</p>
<p>Diese durch den Menschen initiierte, beschleunigte Seenalterung hätte dazu geführt, dass in wenigen Jahrzehnten Sedimentbänke aus dem Wasser ragen. Diese „Unmenge“ an Sediment konnte nicht mehr natürlich aufgearbeitet werden, das Seewasser trübte ein und Arten, die in Klarwasserseen vorkommen, waren verschwunden. und damit auch die Nahrungsgrundlage vieler Tiere, denn der Schmachter See und seine Ufer sind Brut-, Rast- und Nahrungsbiotop für eine Vielzahl von Vögeln und Laichgebiet für Amphibien.</p>
<p><strong>Zielstellung:</strong></p>
<p>Vorrangiges Ziel dieser Seerestauration war die Wiederherstellung natürlicher Nährstoffgehalte in Wasser und Sediment. Die Seenalterung und die damit einhergehende Verlandung des Sees sollten ihr „Zeitmaß“ zurück erhalten und wieder ein natürlicher Prozess werden. Darüber hinaus sollte der Klarwassercharakter des Sees wieder hergestellt werden, was den heimischen Tieren und Pflanzen ihre Lebensgrundlage bewahrt.</p>
<p><strong>Voraussetzungen:</strong></p>
<p>Seit 1990 werden keine Abwässer mehr in den Schmachter See eingeleitet. Die Landwirtschaft nutzt die angrenzenden Wiesen und Weiden inzwischen extensiv, ohne chemische Düngemittel auf den Flächen auszubringen und auch die Nährstoffeinträge aus den beiden zufließenden Gräben wurden im Vorfeld der Seerestauration u. a. durch die Sanierung der Zuläufe drastisch reduziert.</p>
<p>Im Jahr 2001 wurden verschiedenste wissenschaftliche Gutachten zur Seerestauration in Auftrag gegeben. Mit der Gemeinde Binz, den Naturschutzbehörden und dem LPV Ostrügen e.V. wurde im Anschluss eingehend beraten, ob die Restauration des Sees, der als NSG gesichert ist, zu verantworten, zu finanzieren und Erfolg versprechend zu realisieren ist. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass der Eingriff in diesen geschützten Lebensraum den ökologischen Zustand des Sees und auch der Ufer so deutlich verbessert, dass er dringend geboten und damit verantwortbar ist.</p>
<p>Mit diesem Pilotprojekt (noch nie zuvor wurde ein See in dieser Größe restauriert) wurde nicht nur ein Stück Heimat, sondern auch Lebensqualität bewahrt.</p>
<p><strong>Technische Realisierung:</strong></p>
<p>Dem See wurden ca. 330.000 m3 weiches Sediment und ca. 1.750.00 m³ nährstoffreiches Seewasser entnommen. Die Entnahme erfolgte mit einem Saugbagger, der mit einer Saugleistung von bis zu 2.000 qm/h einen zügigen Baufortschritt gewährleistete.</p>
<p>Der Einsatz dieser schon am Pomellener Dammsee erfolgreich eingesetzten Technologie hatte den Vorteil, dass weniger Wasser aufgewirbelt wurde, welches dann über die Ahlbek abfloss. Trotzdem wurde am Überlauf der Ahlbek ein zusätzliches Filterfließ eingebaut.</p>
<p>Am 31.08.2004 wurde das Baggerboot zu Wasser gelassen, am 29.09.2004 erfolgte der offizielle Startschuss durch den damaligen Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Herrn Prof. Wolfgang Methling.</p>
<p>Leitung für das Sediment-Wasser-GemischÜber eine 300 mm starke Leitung wurde das Sediment-Wasser-Gemisch direkt zu den Ackerflächen geleitet. Das „nur“ mit Nährstoffen angereicherte Spülgut war, wie eingehende Untersuchungen gezeigt hatten, geeignet, an Stelle von Düngemitteln auf die landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht zu werden.</p>
<p>Das so an die Ackerflächen beförderte Sediment-Wasser-Gemisch wurde über eine flexible Leitung mit den an Traktoren angebauten Ausbringungsvorrichtungen verbunden.</p>
<p>Im Gegensatz zu einer Verregnung ist diese Form der Ausbringung windunabhängig. Das Spülgut gelangte genau dahin, wo es hin soll – auf die Ackerfläche. Durch die Fahrgeschwindigkeit des Traktors wurde die Ausbringungsmenge reguliert, so konnte eine Pfützenbildung und damit eine Bodenerosion in Hanglagen verhindert werden. Außerdem konnte mit dieser Technologie der Schutz von Kleinbiotopen gesichert werden.</p>
<p>Mit diesem Projekt ist es gelungen, die vorrangigen Interessen des Naturschutzes mit den Belangen des Tourismus und der Landwirtschaft zu verbinden.</p>
<p><strong>Vorhabensträger:</strong> Gemeinde Ostseebad Binz</p>
<p><em>gefördert mit Mitteln aus dem Haushalt des Umweltministeriums M-V sowie aus dem Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL).</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Waldpark Semper</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/waldpark-semper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:51:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wiederherstellung des Waldparkes Semper Ausgangssituation: Der Waldpark Semper bei Lietzow umfasst ca. 38 ha, ist Bestandteil der Semper Heide und wurde mit dem Bau des Schlosses um 1920 errichtet. In seiner wechselvollen Geschichte wurden Schloss und Waldpark von 1963 bis 1990 als paramilitärische Ausbildungsstätte genutzt und die einstmalig imposanten und landschaftsästhetischen Parkelemente verfielen bzw. wurden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/waldpark-semper/">Waldpark Semper</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Wiederherstellung des Waldparkes Semper</h3>
<p><strong>Ausgangssituation:</strong></p>
<p>Der Waldpark Semper bei Lietzow umfasst ca. 38 ha, ist Bestandteil der Semper Heide und wurde mit dem Bau des Schlosses um 1920 errichtet. In seiner wechselvollen Geschichte wurden Schloss und Waldpark von 1963 bis 1990 als paramilitärische Ausbildungsstätte genutzt und die einstmalig imposanten und landschaftsästhetischen Parkelemente verfielen bzw. wurden von Gehölzen überwuchert.</p>
<p>Der Landschaftspflegeverband Ostrügen e.V. hat diesen Waldpark von 2000 bis 2002 nach historischem Vorbild wieder hergestellt.</p>
<p><strong>Realisierung:</strong></p>
<p>Ein Schwerpunkt war die Wiederherstellung des Wegesystems. Dazu dienten alte Karten, da die Wege nicht mehr erkennbar und nur Trampelpfade vorhanden waren.</p>
<p>Mit Wegeführung wurden die einzelnen anthropogenen Waldparkelemente verbunden.</p>
<p>Auch die wunderschöne, in den letzten Jahren jedoch leider sehr vernachlässigte Rhododendronalle an der Zufahrt zum Schloss wurde beschnitten und nachgepflanzt.</p>
<p>Da es in Höhe des Waldparkes bislang keine Möglichkeit gab, vom Hochuferweg zum Strand bzw. umgekehrt zu gelangen, wurden an verschiedenen Stellen Sandrutschhänge ausgetreten. Ein wichtige Aufgabe war deshalb der Bau einer Treppe als Hochuferabstieg zum wildromantischen naturbelassenen Blockstrand. Damit entstand zugleich ein Rundweg Lietzow – Waldpark Semper – Klifftreppe – Blockstrand – Lietzow.</p>
<p>Im weiteren Verlauf der Arbeiten wurden zahlreiche bauliche Hinterlassenschaften der paramilitärischen Nutzung zurück gebaut, insbesondere alte Schuppen, Zäune und diverse Gebäude.</p>
<p>Mit großem Aufwand wurden die Kaskadenteiche wieder hergestellt, die sehr stark verschlammt waren. Sie fangen das Niederschlagswasser der umliegenden Höhen auf. Es gibt eine kleine Insel mit 2 ca. 100jährigen Eichen, zu der eine Holzbrücke führt. Der Abfluss erfolgt über ein Feldsteingerinne in den Großen Jasmunder Bodden. Diese Teiche haben als Amphibienlaichgewässer eine große Bedeutung.</p>
<p>Eine außergewöhnliche dendrologische Rarität ist diese als Süntelbuche bezeichnete Buchenart. Sie ist keine Züchtung, sondern eine sehr seltene Mutation der Fagus sylvatica var. suentelensis. Diese Ergänzung weist darauf hin, dass diese Art natürlich nur im „Süntel“, einem Hochland auf Jurakalk nördlich von Hameln, vorkommt. Wegen ihres bizarren Wuchses werden sie im Volksmund auch Hexenbuchen genannt. Diese Krüppelbuchen sind zu jeder Jahreszeit eine Attraktion. Belaubt bilden sie ein fast regenundurchlässiges Kuppeldach, nach dem Laubfall sind die schlangenförmigen, mehrfach durch Knickwuchs ineinander verschachtelten Astgebilde zu bewundern.</p>
<p>Mit dem Bau des Schlosses Semper wurde zur Wasserversorgung ein Wasserturm auf der höchsten Stelle gebaut. Um dieses Bauwerk in das natürliche Umfeld (Wald) zu integrieren, wurde die Fassade sehr aufwändig mit Feldsteinen verblendet, so dass dieser Turm den Anschein einer mittelalterlichen Ruine erweckt. Er war bis ca. 1953 in Funktion. Mit der Restauration des Waldparkes wurde die stark beschädigte Fassade wieder hergestellt und das Umfeld vom Unterholz befreit.</p>
<p>Der ehemalige Tennisplatz ist eine Rasenfläche, die den Schlossbewohnern als Sportstätte diente. Wahrscheinlich war diese Fläche dreiseitig von einer Flintsteinmauer auf Feldsteinsockel umrahmt. Da das Areal seit Kriegsende nicht mehr genutzt wurde, hatte sich dort eine Birken-Eschen-Hasel-Sukzession etabliert, die Mauerreste waren zugewachsen, die Eingangspostamente zerstört. Im Zuge der Restaurierung des Waldparkes wurde ein Teil der Feld- und Flintsteinmauer wieder aufgebaut, so dass jetzt gut zu erkennen ist, mit wieviel Geschmack und unter Verwendung ausschließlich auf Rügen vorkommender Natursteine diese Parkelemente in der Semper Heide entstanden sind.</p>
<p>Alle Parkelemente sind mit viel Liebe und Detailtreue restauriert worden, die neu gestalteten Waldwege laden zum Flanieren ein.</p>
<p>Darüber hinaus hat der Besucher vom Hochuferweg einen eindrucksvollen Blick auf den Großen Jasmunder Bodden. Im Hintergrund sieht man die Freilichtbühne Ralswiek, auf der jährlich in den Sommermonaten die Störtebeker-Festspiele stattfinden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Naturschutzgroßprojekt</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/npg-abschlussbericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:50:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Programm zur Errichtung und Sicherung schutzwürdiger Teile von Natur und Landschaft mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung – Gewässerrandstreifenprojekt Ostrügensche Boddenlandschaft“ Download Abschlussbericht Anlagen: Karten: Abgrenzung Projektgebiet Ausgleichszahlungen in den Kerngebieten Biotopersteinrichtende Maßnahmen Nordteil Biotopersteinrichtende Maßnahmen Südteil Biotoptypen in den Kerngebieten 1998 Effizienzkontrolle Erdkröte Effizienzkontrolle Grasfrosch Effizienzkontrolle Kammolch Effizienzkontrolle Laubfrosch Effizienzkontrolle Moorfrosch Effizienzkontrolle Teichmolch Effizienzkontrolle Wasserfrosch Eigentumsverhältnisse [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/npg-abschlussbericht/">Naturschutzgroßprojekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Programm zur Errichtung und Sicherung schutzwürdiger Teile von Natur und Landschaft mit gesamtstaatlich repräsentativer<br />
Bedeutung – Gewässerrandstreifenprojekt Ostrügensche Boddenlandschaft“</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2022/12/Abschlussbericht-opt.pdf" target="_blank" rel="noopener">Download<br />
Abschlussbericht</a></p>
<p><strong>Anlagen:</strong></p>
<p>Karten:</p>
<ul>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Abgrenzung_Projektgebiet.pdf" target="_blank" rel="noopener">Abgrenzung Projektgebiet</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Ausgleichszahlungen%20in%20den%20Kerngebieten.pdf" target="_blank" rel="noopener">Ausgleichszahlungen in den Kerngebieten</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Biotopersteinrichtende_Ma%DFnahmen_gesamt_Nordteil.pdf" target="_blank" rel="noopener">Biotopersteinrichtende Maßnahmen Nordteil</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Biotopersteinrichtende_Ma%DFnahmen_gesamt_S%FCdteil.pdf" target="_blank" rel="noopener">Biotopersteinrichtende Maßnahmen Südteil</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Biotoptypen%20in%20den%20Kerngebieten_1998.pdf" target="_blank" rel="noopener">Biotoptypen in den Kerngebieten 1998</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Effizienzkontrolle_Erdkroete.pdf" target="_blank" rel="noopener">Effizienzkontrolle Erdkröte</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Effizienzkontrolle_Grasfrosch.pdf" target="_blank" rel="noopener">Effizienzkontrolle Grasfrosch</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Effizienzkontrolle_Kammolch.pdf" target="_blank" rel="noopener">Effizienzkontrolle Kammolch</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Effizienzkontrolle_Laubfrosch.pdf" target="_blank" rel="noopener">Effizienzkontrolle Laubfrosch</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Effizienzkontrolle_Moorfrosch.pdf" target="_blank" rel="noopener">Effizienzkontrolle Moorfrosch</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Effizienzkontrolle_Teichmolch.pdf" target="_blank" rel="noopener">Effizienzkontrolle Teichmolch</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Effizienzkontrolle_Wasserfrosch.pdf" target="_blank" rel="noopener">Effizienzkontrolle Wasserfrosch</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Eigentumsverh%E4ltnisse%20in%20den%20Kerngebieten.pdf" target="_blank" rel="noopener">Eigentumsverhältnisse in den Kerngebieten</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Flaechennutzung%201997_1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Flächennutzung 1997</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Kerngebiete.pdf" target="_blank" rel="noopener">Kerngebiete</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Naturwald_Granitz.pdf" target="_blank" rel="noopener">Naturwald Granitz</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Pachtflaechen.pdf" target="_blank" rel="noopener">Pachtflächen</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Schutzgebiete_1995.pdf" target="_blank" rel="noopener">Schutzgebiete 1995</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Schutzgebiete_geplant.pdf" target="_blank" rel="noopener">Schutzgebiete geplant</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Karten/Schutzgebiete_neu.pdf" target="_blank" rel="noopener">Schutzgebiete neu</a></li>
</ul>
<p>Maßnahmenblätter:</p>
<ul>
<li>1 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/1_Feuersteinfelder1.pdf" target="_blank" rel="noopener"> Feuersteinfelder</a></li>
<li>2 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/2_Salzwiesen_Thiessow1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Salzwiesen Thiessow</a></li>
<li>3 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/3_Klein%20Zicker1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Klein Zicker</a></li>
<li>4 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/4_Neuensien1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Neuensien</a></li>
<li>5 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/5_Lobbe1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Lobbe</a></li>
<li>6 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/6_Mansfeld1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Mansfeld</a></li>
<li>7 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/7_Nordperd_Entbuschung1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Nordperd Entbuschung</a></li>
<li>8 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/8_Buhlitz_Schafe1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Buhlitz Schafe</a></li>
<li>9 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/9_Buhlitz_Fichtenforst1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Buhlitz Fichtenforst</a></li>
<li>10 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/10_Schuetzengarten1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Schützengarten</a></li>
<li>11 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/11_Granitz_Kesselmoore1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Granitz Kesselmoore</a></li>
<li>12 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/12_Forthbruch_Staue1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Forthbruch Staue</a></li>
<li>13 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/13_Schmachter%20See_Auslauf1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Schmachter See Auslauf</a></li>
<li>14 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/14_Saiser%20Bach1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Saiser Bach</a></li>
<li>15 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/15_Fliegerberg1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Fliegerberg</a></li>
<li>16 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/16_Nistquartiere1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Nistquartiere</a></li>
<li>17 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/17_Trafohaus1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Trafohaus</a></li>
<li>18 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/18_Semper1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Semper</a></li>
<li>19 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/19_Grauduene1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Graudüne</a></li>
<li>20 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/20_Durchstroemungsmoor_Schanzenberg1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchströmungsmoor Schanzenberg</a></li>
<li>21 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/21_Durchstroemungsmoor_Kranichgrund1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchströmungsmoor Kranichgrund</a></li>
<li>22 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/22_Moore_Lubkow_Dollahn1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Moore Lubkow, Dollahn</a></li>
<li>20-22 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/20-22_Beiblatt%2020-22_1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Beiblatt zu den Maßnahmen 20-22</a></li>
<li>23 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/23_Waldumbau_BImA1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Waldumbau BImA</a></li>
<li>24 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/24_Fischtreppen_Schanzenberg1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Fischtreppen Schanzenberg</a></li>
<li>25 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/25_Blohmer_Weide1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Blohmer Weide</a></li>
<li>26 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/26_Neuensien_NO1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Neuensien NO</a></li>
<li>27 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/27_Pulitz_Forsthaus1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Pulitz Forsthaus</a></li>
<li>28 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/28_Grabenverschluss_Pulitz_Buhlitz1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Grabenverschluss Pulitz, Buhlitz</a></li>
<li>29 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/29_Bootsanleger1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Bootsanleger</a></li>
<li>30 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/30_Aussichtsplattform1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Aussichtsplattform</a></li>
<li>31 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/31_Torfstiche1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Torfstiche</a></li>
<li>32 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/32_Gross_Zicker_Verkehrsberuhigung1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Groß Zicker Verkehrsberuhigung</a></li>
<li>33 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/33_Kluptow_Staue1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Kluptow Staue</a></li>
<li>34 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/34_Nordperd_Rueckbau1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Nordperd Rückbau</a></li>
<li>35 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/35_Naeselow_Staue1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Näselow Staue</a></li>
<li>36 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/36_Baaber_Wiesen1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Baaber Wiesen</a></li>
<li>37 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/37_Hydrologisches%20Gutachten1.pdf" target="_blank" rel="noopener">hydrologisches Gutachten</a></li>
<li>38 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/38_Weisergatter1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Weisergatter</a></li>
<li>39 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/39_Graben%20Schmachter%20See1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Graben Schmachter See</a></li>
<li>40 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/40_Amphibienteiche1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Amphibienteiche</a></li>
<li>41 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/41_Ossen1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Ossen</a></li>
<li>42 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/42_Schmachter_See1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Schmachter See</a></li>
<li>43 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/43_Schmachter_See_Grabensanierung1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Schmachter See Grabensanierung</a></li>
<li>44 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/44_Granitz1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Granitz</a></li>
<li>45 <a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/massnahmenblaetter/45_allgemein1.pdf" target="_blank" rel="noopener">allgemein</a></li>
</ul>
<p>Schutzgebietsverordnungen:</p>
<ul>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Schutzgebietsverordnungen/Biosphaerenreservat.pdf" target="_blank" rel="noopener">Biosphärenreservat</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Schutzgebietsverordnungen/FFH.pdf" target="_blank" rel="noopener">FFH</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Schutzgebietsverordnungen/Schmachter%20See.pdf" target="_blank" rel="noopener">Schmachter See</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Schutzgebietsverordnungen/Schmale%20Heide%20Erweiterung.pdf" target="_blank" rel="noopener">Schmale Heide Erweiterung</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Schutzgebietsverordnungen/Vogelschutzrichtlinie.pdf" target="_blank" rel="noopener">Vogelschutzrichtlinie</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Schutzgebietsverordnungen/Wostevitz.pdf" target="_blank" rel="noopener">Wostevitz</a></li>
</ul>
<p>Tabellen:</p>
<ul>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Tabellen/Biotoptypenanteile%20in%20den%20Kerngebieten.pdf" target="_blank" rel="noopener">Biotoptypenanteile in den Kerngebieten</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Tabellen/Gefaehrdete%20Arten%20Fauna.pdf" target="_blank" rel="noopener">gefährdete Arten Fauna</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Tabellen/Gefaehrdete%20Arten%20Flora.pdf" target="_blank" rel="noopener">gefährdete Arten Flora</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/Tabellen/Kerngebiete.pdf" target="_blank" rel="noopener">Kerngebiete</a></li>
</ul>
<p>sonstige Anlagen:</p>
<ul>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/sonstige/Effizienzkontrolle_Konzept2.pdf" target="_blank" rel="noopener">Effizienzkontrolle Konzept</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/sonstige/Flyer_Gro%DFprojekt1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Flyer Großprojekt</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/sonstige/Flyer_Schmachter_See1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Flyer Schmachter See</a></li>
<li><a href="/Abschlussbericht%20NGP/Anlagen/sonstige/Monitoring_Neuensien1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Monitoring Neuensien</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/npg-abschlussbericht/">Naturschutzgroßprojekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lehrpfad Rugard</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/lehrpfad-rugard/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:50:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Naturlehrpfad am Rugard eröffnet Am 04.04.2012 wurde der in den Jahren 2010 und 2011 neu gestaltete Naturlehrpfad am Rugard in Bergen auf Rügen eröffnet und von Kindern einer Hortgruppe aus Bergen sofort in Besitz genommen. Nachdem die Bürgermeisterin der Stadt Bergen auf Rügen und Vorsitzende des Landschaftspflegeverbandes e. V., Frau Köster allen Projektpartnern für ihr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/lehrpfad-rugard/">Lehrpfad Rugard</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Naturlehrpfad am Rugard eröffnet</h3>
<p>Am 04.04.2012 wurde der in den Jahren 2010 und 2011 neu gestaltete Naturlehrpfad am Rugard in Bergen auf Rügen eröffnet und von Kindern einer Hortgruppe aus Bergen sofort in Besitz genommen.</p>
<p>Nachdem die Bürgermeisterin der Stadt Bergen auf Rügen und Vorsitzende des Landschaftspflegeverbandes e. V., Frau Köster allen Projektpartnern für ihr Engagement gedankt hat, erläuterte Herr Bräse vom Haupt- und Ordungsamt der Stadt den Kindern den Inhalt der Schautafeln.</p>
<p>Anschließend erfolgte ein Rundgang, den der Osterhase genutzt hat, für die Kinder am Ernst-Moritz-Arndt-Turm noch einige Süßigkeiten zu verstecken.</p>
<p>Das Waldgebiet Rugard ist mit seinem Plateau in 91 m HN die dritthöchste Erhebung Rügens nach dem Piekberg (Stubnitz – 161 m) und dem Tempelberg (Granitz – 107 m). In seinem Zentrum befindet sich ein slawischer Burgwall auf dem bis zum Jahre 1325 eine slawische Burg als Residenz der Ranenfürsten stand. Die Burg verfiel, jedoch die Wälle blieben und auf diesem Areal ist 1869 ein Aussichtsturm gebaut worden. Von diesem Ernst-Moritz-Arndt-Turm hat man einen traumhaften Blick über Rügens Ostküste mit Kleinem Jasmunder Bodden, zur Granitz mit dem Jagdschloss und zur Stubnitz im Norden bis zum Kap Arkona. Um den Rugard – Burgwall gibt es einen befestigten und befahrbaren Weg zu einer peripher gelegenen Freilichtbühne, der dann in nördlicher Richtung nach Buschvitz führt. Der Wald Rugard wurde erst vor ca. 100 Jahren aufgeforstet. Aus vermutlich ökonomischen Gründen sind dort neben heimischen Arten auch standort- und heimatfremde Arten gepflanzt worden, so dass wir heute einen Wald mit einem sehr breit gestreuten Artenspektrum vorfinden. Diese Artenvielfalt hat bereits zu DDR-Zeiten zu Überlegungen geführt, einen Naturlehrpfad einzurichten, jedoch ist diese Idee nur sehr unvollkommen umgesetzt worden. Außer einigen Informationstafeln mit Artenabbildungen wurde nichts für einen „Lehrpfad“ hergerichtet. Das betraf besonders die Wegegestaltung. Vorhandene Trampelpfade waren nicht ausgeschildert und bei Regen nicht mit normalem Schuhwerk passierbar. Nach der Wende wurde an die Lehrpfadidee, die bereits zu DDR-Zeiten diskutiert wurde, angeknüpft, aber ohne Ergebnis. Der LPV Rügen e. V. hat nun das Vorhaben wieder aufgegriffen und das Projekt in Zusammenarbeit mit der Stadt Bergen auf Rügen umgesetzt.</p>
<p>Der Rundweg von A wieder zu A umfasst ca. 2,1 km. Ein Teil des Weges wird von der Forst als Wirtschaftsweg genutzt, aber der größte Teil war nur als Pfad erkennbar, musste z. T. verbreitert, geebnet und mit Seitenneigung planiert werden (rot markierte Abschnitte). Dazu sind an verschiedenen Stellen Regenabläufe als Gerinne eingebaut worden. Im südlichen Bereich befindet sich ein recht steiler Anstieg (gelb markiert). In diesem Anstieg wurden vor der Wende treppenartige Bohlen quer zur Hangneigung gelegt, die das Niederschlagswasser bremsen und damit Erosionen verhindern sollten. Diese Bohlen waren sämtlich verrottet, so dass bereits deutliche Ausspülungen sichtbar waren. Diese Bohlen mussten wieder eingearbeitet werden. Am Temporärgewässer (B) wurde unter dem Weg eine Verrohrung installiert (C), die das Durchfeuchten des Weges verhindert und ihn damit auch bei Regenwetter passierbar macht.</p>
<p>Aufgestellt wurden 6 Tafeln, die auf zwei Standorte konzentriert sind. Der erste Standort ist die Eingangszone am Rugard. Hier wird auf die Historie des Geländes und den grundsätzlichen Anspruch des Naturschutzes verwiesen. Die Kernaussagen dieser Tafeln sollen die Erkenntnis vermitteln, dass die Natur sehr gut ohne die Menschen auskommen kann, aber keine menschliche Existenz ohne Natur möglich ist. Damit ist „Naturschutz“ ausschließlich Schutz des menschlichen Lebens.</p>
<p>Am zweiten Standort vermitteln drei Tafeln Informationen über Dendrologie und Avifauna. Die vorhandenen Baumarten werden mit Blatt und Frucht dargestellt, jeder Art eine Nr. von 1 bis x gegeben und an bestimmten Exemplaren am Rundweg diese Nummern befestigt, so dass sie im Wald wiedergefunden werden können.</p>
<p>Mit der Errichtung dieses Naturlehr- und Wanderweges wurde ein Jahrzehnte altes Vorhaben endlich umgesetzt. Es gibt ein besonderes Interesse von Schulen, diesen Lehrpfad für den Unterricht zu nutzen, zumal er für Bergener ohne Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gut zu Fuß erreichbar ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/lehrpfad-rugard/">Lehrpfad Rugard</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fledermausquartiere</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/fledermausquartiere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:50:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lpv-ruegen.de/?p=188</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ausbau des Laufganges einer ehemaligen Schießanlage als Fledermausquartier Die ehemalige Schießanlage am Ortsrand der Gemeinde Ostseebad Binz in Richtung NSG Granitz wurde seit vielen Jahren nicht mehr genutzt. Der alte Laufgang eignete sich jedoch hervorragend für den Ausbau als Fledermaus­winterquartier. In enger Zusammenarbeit mit der Bildungs- und Beschäftigungs­gesellschaft Rügen mbH, mit Hilfe von Sponsoren und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/fledermausquartiere/">Fledermausquartiere</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ausbau des Laufganges einer ehemaligen Schießanlage als Fledermausquartier</h3>
<p>Die ehemalige Schießanlage am Ortsrand der Gemeinde Ostseebad Binz in Richtung NSG Granitz wurde seit vielen Jahren nicht mehr genutzt. Der alte Laufgang eignete sich jedoch hervorragend für den Ausbau als Fledermaus­winterquartier.</p>
<p>In enger Zusammenarbeit mit der Bildungs- und Beschäftigungs­gesellschaft Rügen mbH, mit Hilfe von Sponsoren und unter fachlicher Anleitung durch das Biosphären­reservatsamt Südost-Rügen ist es uns 2014/2015 gelungen, dieses Projekt umzusetzen. Die Nähe zum Wald, der artgerechte und frost- und zugluftfreie Ausbau bietet ideale Bedingungen als Winterquartier.</p>
<p>Schon im darauffolgenden Jahr waren bei den geplanten regelmäßigen Kontrollen die ersten Wintergäste angetroffen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/fledermausquartiere/">Fledermausquartiere</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ökokonto Dorfteich Gustow</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/oekokonto-dorfteich-gustow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:49:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lpv-ruegen.de/?p=186</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Dorfteich in Gustow dient u. a. der Vorhaltung von Löschwasser und war aufgrund von Verlandungserscheinungen stark reduziert. Die Uferbereiche waren teilweise völlig vegetationslos und erosionsgefährdet, teilweise sehr dicht mit Beinwell, Rohrglanzgras und Brennnessel bestanden. Obwohl es sich bei dem Teich um ein geschütztes Biotop (§20 NatSchAG M-V) handelt war der naturschutzfachliche Wert mehr als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/oekokonto-dorfteich-gustow/">Ökokonto Dorfteich Gustow</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dorfteich in Gustow dient u. a. der Vorhaltung von Löschwasser und war aufgrund von Verlandungserscheinungen stark reduziert.<br />
Die Uferbereiche waren teilweise völlig vegetationslos und erosionsgefährdet, teilweise sehr dicht mit Beinwell, Rohrglanzgras und Brennnessel bestanden. Obwohl es sich bei dem Teich um ein geschütztes Biotop (§20 NatSchAG M-V) handelt war der naturschutzfachliche Wert mehr als zweifelhaft.</p>
<p>Ziel der Maßnahme war eine Vergrößerung des Wasserreservoirs und die Schaffung eines ansprechenden und ökologisch wertvollen Gewässers. Es entstanden Flach- und Tiefwasserzonen und Schatten- und Sonnenbereiche.<br />
Entlang des Ufers wurden Bäume, Sträucher und vereinzelt Sumpfpflanzen gepflanzt. Auf dem angrenzenden Areal entstand eine Streuobstwiese mit 20 Einzelbäumen historischer standortgerechter Obstbaumarten.</p>
<p>Die Anerkennung als Ökokontomaßnahme nach §12 Absatz 5 NatSchAG M-V ist erfolgt.<br />
Die Maßnahme wurde im Kartenportal Umwelt des LUNG (<a href="http://www.umweltkarten.mv-regierung.de/script/" target="_blank" rel="noopener">http://www.umweltkarten.mv-regierung.de/script/</a>) veröffentlicht.</p>
<p>Der Verkauf der Ökopunkte ist abgeschlossen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/oekokonto-dorfteich-gustow/">Ökokonto Dorfteich Gustow</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wegekonzept</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/wegekonzept/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:49:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lpv-ruegen.de/?p=184</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Natürlich Rügen, DIE INSEL zu Land und zu Wasser erleben“ – Innovative Erneuerung des Rad-, Wander- und Wasserwegenetzes zur Erschließung von Natur, Landschaft und kulturhistorischen Potentialen auf Rügen (einschließlich Hiddensee) Radfahren und Wandern erleben deutschland- wenn nicht europaweit eine Renaissance. Immer mehr Menschen möchten Freizeit und Urlaub in naturnaher attraktiver Landschaft und an frischer Luft [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/wegekonzept/">Wegekonzept</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Natürlich Rügen, DIE INSEL zu Land und zu Wasser erleben“ – Innovative Erneuerung des Rad-, Wander- und Wasserwegenetzes zur Erschließung von Natur, Landschaft und kulturhistorischen Potentialen auf Rügen (einschließlich Hiddensee)</em></p>
<p>Radfahren und Wandern erleben deutschland- wenn nicht europaweit eine Renaissance. Immer mehr Menschen möchten Freizeit und Urlaub in naturnaher attraktiver Landschaft und an frischer Luft verbringen, Ruhe genießen und sich zugleich körperlich betätigen.</p>
<p>Wanderer und Radwanderer übernachtet in Hotels und Pensionen, besuchen Gaststätten, nutzen den öffentlichen Personennahverkehr und interessieren sich für örtliche Sehenswürdigkeiten. Sie werden somit zunehmend zum veritablen Wirtschaftsfaktor der Region.</p>
<p>Auch aus diesem Grund gab der Landschaftspflegeverband Rügen im Jahr 2008 ein Konzept in Auftrag, das mit Mitteln aus dem europäischen Leader-Programm gefördert wurde.</p>
<p>Die Trend- und Zielgruppenanalyse, die Bestandteil des Rad- und Wanderwegekonzepts ist, definiert den durchschnittlichen Wanderer und Radfahrer als etwa 50 Jahre alt und finanziell abgesichert. Er reist in der Regel zu zweit oder in kleinen Gruppen und bleibt durchschnittlich neun Tage am Urlaubsort. Er hat meist keine schulpflichtigen Kinder mehr, wählt für den Urlaub die Vor- oder Nachsaison und trägt daher erheblich zur Saisonverlängerung bei.</p>
<p>Und je umfassender es gelingt, Urlauber zum Umstieg auf umweltfreundliche Fortbewegungsmittel zu bewegen, desto größer ist die Entlastung für Straßen und Umwelt.</p>
<p>Der Weg bis hin zu einer attraktiven Rad- und Wanderregion Rügen ist jedoch noch weit. Wie groß der Nachholbedarf tatsächlich ist, wird spätestens beim Vergleich mit anderen Regionen, wie dem Allgäu, klar.</p>
<p>Die Probleme liegen einerseits im teilweise sehr schlechten Zustand von Rad- und Wanderwegen und andererseits in fehlender oder nicht abgestimmter Beschilderung. Abgesehen von den überregionalen Wegen (Ostseeküstenradweg, Fernwanderweg E10) besteht kein aufeinander abgestimmtes Wegenetz. Rad- und Wanderwege enden häufig an viel befahrenen Straßen, das System der Beschilderung wechselt an Gemeinde- oder Amtsgrenzen. Dies sorgt für Irritationen und Unmut. Hinzu kommt noch, dass die im Umlauf befindlichen Rad- und Wanderkarten oftmals falsche Angaben enthalten.</p>
<p>Folgerichtig sind die Vernetzung der Wege und die Vereinheitlichung der Beschilderung auch ein wichtiger Schwerpunkt des Konzeptes. Alle Wege wurden abgelaufen und der Zustand, insbesondere auch der Belag, dokumentiert. Die Wege wurden anschließend in Bezug auf ihre Eignung als Rad- oder Wanderweg bewertet. Wanderwege sollen möglichst naturbelassen sein, Radfahrer bevorzugen glatte Beläge.</p>
<p>Das Konzept enthält vier Themenwege: <strong>Die Routen „Silber des Meeres“ und „Weißes Gold“ befassen sich mit Fischerei und Kreidewirtschaft. Die Touren „Heilige Stätten“ und „Romantisches Rügen“ sind kulturhistorisch ausgeprägt.</strong> Die Inhalte der Themenwege wurden in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren ausgearbeitet, die sich mit großem Engagement und unentgeltlich einbrachten.InfotafelNeben den Wegweisern gehören rund 150 Tafelstandorte mit Übersichts-, Themen- und Standorttafeln zum Beschilderungssystem. Je nach Standort einer Tafel zeigt sie einen Kartenausschnitt mit Routenempfehlungen, die sich auch auf einem Flyer wiederfinden.</p>
<p>Einen weiteren Schwerpunkt stellen Verweileinrichtungen und Fahrradabstellanlagen in einheitlichem Design dar und in Vorbereitung ist zudem die Zertifizierung eines Wanderwegeabschnitts zwischen Neuenkirchen und Lietzow am Südwestufer des Großen Jasmunder Boddens. Mit dem Qualitätssiegel „Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbandes bietet sich hier die Chance, einen besonders attraktiven Weg deutschlandweit bekannt zu machen.</p>
<p>Für die Umsetzung der investiven Maßnahmen wird aus förderrechtlichen Gründen nicht der Landschaftspflegeverband Träger sein. Daher fasste der Kreistag bereits im Dezember 2009 den Beschluss, Beschilderung und Verweileinrichtungen in eigner Regie umzusetzen.</p>
<p>Für Marketingaufgaben wie Flyer und Internetpräsentation, deren Umsetzung für das Jahr 2011 geplant sind, zeichnet der Tourismusverband verantwortlich.</p>
<p>Das Wegekonzept und dessen Umsetzung ist ein wichtiger Baustein in Richtung einer Rad- und Wanderregion Rügen. Weitere bestehen in der Zertifizierung von Beherbergungsstätten durch den ADFC oder der Movelo-Region, dem neuen Netz von Verleihstationen für Elektrofahrräder.</p>
<p>Der Anfang ist gemacht und viele zielführende Initiativen werden hoffentlich in den kommenden Jahren folgen.</p>
<p>Auszüge aus dem Konzept können Sie hier einsehen und downloaden.<br />
Bitte beachten Sie die Hinweise zum Urheberrecht im Impressum.</p>
<p><strong>Hinweise zur Aktualisierung und Umsetzung des Wegekonzeptes:</strong><br />
Der Radweg von Karow nach Prora wurde aus der Priorität 3 in die Priorität 1 hochgestuft.</p>
<p>Weitere Informationen zur Aktualisierung und Umsetzung erhalten Sie beim Landkreis Vorpommern-Rügen:</p>
<p>Frau Wolff<br />
Tel.: 03831-357-1276<br />
Mail: Anne.Wolff@lk-vr.de</p>
<p>erstellt durch:</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-571" src="https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2021/11/Logo_Lankenau-300x92-1.jpg" alt="" width="300" height="92" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/wegekonzept/">Wegekonzept</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
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