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	<title>Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</title>
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	<description>Förderung des Umwelt- und Landschaftsschutzes</description>
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	<title>Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</title>
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	<item>
		<title>InselBiotope – Kleingewässer als Trittsteine im Biotopverbund auf der Insel Rügen</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/inselbiotope/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 15:32:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Biotopverbund]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfteiche]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässersanierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kleingewässer]]></category>
		<category><![CDATA[Renaturierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Verbundprojekt „Landschaft + Menschen verbinden – Kommunen für den bundesweiten Biotopverbund“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt Im August 2020 startete der Landschaftspflegeverband Rügen e.V. das Teilprojekt InselBiotope in der Modellregion Rügen mit dem Ziel, einen Beitrag zur Verbesserung des Biotopverbundes auf kommunaler Ebene zu leisten. Auf dieser Seite finden Sie Updates zum aktuellen Fortschritt des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="https://www.bfn.de/thema/bundesprogramm-biologische-vielfalt" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignright wp-image-992" src="https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Logo_NBS_UZ_das_Bundesprogr_gr-300x78.png" alt="" width="200" height="52" srcset="https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Logo_NBS_UZ_das_Bundesprogr_gr-300x78.png 300w, https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Logo_NBS_UZ_das_Bundesprogr_gr.png 341w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></h3>
<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.biotopverbund.de" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-994" src="https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Logo_BiotopVerbund_UZ_rgb.png" alt="" width="400" height="128" srcset="https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Logo_BiotopVerbund_UZ_rgb.png 1000w, https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Logo_BiotopVerbund_UZ_rgb-300x96.png 300w, https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Logo_BiotopVerbund_UZ_rgb-768x246.png 768w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></p>
<h1></h1>
<h3>Verbundprojekt „Landschaft + Menschen verbinden – Kommunen für den bundesweiten Biotopverbund“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt</h3>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/0u1eDveg0ts" width="580" height="326" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Im August 2020 startete der Landschaftspflegeverband Rügen e.V. das Teilprojekt InselBiotope in der Modellregion Rügen mit dem Ziel, einen Beitrag zur Verbesserung des Biotopverbundes auf kommunaler Ebene zu leisten.</p>
<p>Auf dieser Seite finden Sie Updates zum aktuellen Fortschritt des Teilprojektes, detaillierte Informationen zu den ausgewählten Gewässern und den geplanten Maßnahmen sowie Details zu den Arten, welche durch das Projekt gefördert werden.</p>
<p>Sie haben noch keine konkrete Vorstellung, was der <strong>Biotopverbund</strong> eigentlich ist und warum er so wichtig ist? Dann klicken Sie <a href="https://lpv-ruegen.de/biotopverbund-im-fokus/">&gt;hier&lt;</a> für mehr Infos.</p>
<p>Alle <strong>Downloads</strong> zum Projekt InselBiotope finden Sie <a href="https://lpv-ruegen.de/downloads/">&gt;hier&lt;</a> .</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Renaturierung Saiser Bach</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/renaturierung-saiser-bach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 11:42:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Renaturierung]]></category>
		<category><![CDATA[Saiser Bach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausgangszustand: Fischsterben aufgrund von Sauerstoffmangel im Saiser Bach Der Saiser Bach verbindet die Wostevitzer Teiche mit dem Kleinen Jasmunder Bodden. Seit einigen Jahren kommt es an der Mündung des Saiser Bachs bei Lietzow regelmäßig zu massenhaftem Fischsterben. Die toten Fische sind nicht nur optisch und aufgrund von Geruchsbelästigung, sondern auch aus ökologischer Sicht ein Problem. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Ausgangszustand:</strong></h3>
<p><strong>Fischsterben aufgrund von Sauerstoffmangel im Saiser Bach</strong></p>
<p>Der Saiser Bach verbindet die Wostevitzer Teiche mit dem Kleinen Jasmunder Bodden. Seit einigen Jahren kommt es an der Mündung des Saiser Bachs bei Lietzow regelmäßig zu massenhaftem Fischsterben. Die toten Fische sind nicht nur optisch und aufgrund von Geruchsbelästigung, sondern auch aus ökologischer Sicht ein Problem.</p>
<p>Bedingt ist dieses Fischsterben insbesondere durch die geringe Tiefe des Saiser Baches und dessen geringe Fließgeschwindigkeit, die sich unter bestimmten Bedingungen auch umkehren kann.</p>
<p>Die im Kleinen Jasmunder Bodden vorhandene Brassenpopulation steigt zum Laichen in die Wostevitzer Teiche auf und verendet aufgrund des niedrigen Sauerstoffgehaltes des Saiser Baches. Der „Gegenverkehr“ zurückschwimmender Brassen verschlimmert das Problem.</p>
<p><strong>negative Auswirkungen des Brackwassereinfluss auf den Wostevitzer Teich</strong></p>
<p>Durch den Brackwassereinfluss bei Fließumkehr des Saiser Baches verschlechtern sich die ökologischen Bedingungen im Wostevitzer Teich.</p>
<p><strong>stark schwankende Wasserstände im Wostevitzer Teich</strong></p>
<p>Stark schwankende Wasserstände im Wostevitzer Teich verursachen eine Nährstoffauswaschung aus den Randbereichen (Erlenbruch); damit eine zusätzliche Nährstoffbelastung mit einer Verschlechterung der ökologischen Bedingungen.</p>
<p><strong>schlechte ökologische Durchgängigkeit des Doppelrohrdurchlasses</strong></p>
<p>Die doppelte Verrohrung hatte eine Länge von ca. 12 m und schränkte damit die ökologische Durchgängigkeit des Saiser Baches stark ein.</p>
<h3>technische Lösungen:</h3>
<p>Errichtung einer Reuse als Einschwimmsperre am Einlauf des Saiser Baches in den Kleinen Jasmunder Bodden:</p>
<p>Die Reuse wurde „eingehaust“, um Vandalismusschäden zu vermeiden. Sie ist so konstruiert, dass eine Durchgängigkeit für Fische in Richtung Jasmunder Bodden jederzeit gewährleistet ist. In Richtung Wostevitzer Teich können jedoch nur kleine Fische passieren. Die Reuse wird nur temporär zu Zeiten des Fischzuges eingehängt.</p>
<p>Ebenfalls in der Umhausung befindet sich ein Stemmtor, das sich bei Fließumkehr des Saiser Baches schließt und damit verhindert, dass Brackwasser aus dem Jasmunder Bodden in den Wostevitzer Teich fließt.</p>
<p>Der Doppelrohrdurchlass wurde durch eine Brückenkonstruktion ersetzt.</p>
<p>In der Nähe des Einlaufes des Wostevitzer Teiches in den Saiser Bach wurde im Bach eine Grundschwelle in V-Form angebracht. Bei niedrigem Wasserstand im Wostevitzer Teich fließt durch den geringen Querschnitt wenig Wasser ab; bei hohem Wasserstand fließt viel Wasser ab, da dann der vollständige Querschnitt genutzt wird. Damit soll eine Verringerung der Wasserstandsschwankungen im Wostevitzer Teich erreicht werden.</p>
<p>Dieses Projekt wurde in Zuständigkeit des Ministeriums für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt M-V umgesetzt und durch die Europäische Union gefördert (Europäischer Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raumes).</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bodden-Panorama-Weg</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/bodden-panorama-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2022 12:43:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bodden Panorama Weg]]></category>
		<category><![CDATA[TourNatur]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderbares Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erleben Sie die Insel Rügen abseits vom Trubel der großen Ostseebäder. Genießen Sie in Ruhe und Beschaulichkeit 24 km Wanderweg zwischen Neuenkirchen und Mukran ohne große Höhenunterschiede. Entlang der Rügenschen Binnenbodden entdecken Sie eine abwechslungsreiche Landschaft, in der Seeadler und Fischotter noch heimisch sind. Stille Wiesenlandschaften im Westen, naturnahe Wälder im Osten. Und immer wieder [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erleben Sie die Insel Rügen abseits vom Trubel der großen Ostseebäder.</p>
<p>Genießen Sie in Ruhe und Beschaulichkeit 24 km Wanderweg zwischen Neuenkirchen und Mukran ohne große Höhenunterschiede. Entlang der Rügenschen Binnenbodden entdecken Sie eine abwechslungsreiche Landschaft, in der Seeadler und Fischotter noch heimisch sind. Stille Wiesenlandschaften im Westen, naturnahe Wälder im Osten. Und immer wieder öffnet sich ein idyllischer Blick auf die Bodden.</p>
<p>Ein Spaziergang im Waldpark Semper bei Lietzow, ein Besuch der Feuersteinfelder bei Mukran oder der Störtebekerfestspiele in Ralswiek komplettieren Ihren Tagesausflug.</p>
<p>2015 wurde der Bodden-Panoramaweg durch den Deutschen Wanderverband mit dem Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet.</p>
<p>Im August 2018 wurde das Prädikat auf der TourNatur in Düsseldorf um weitere drei Jahre verlängert.</p>
<p>Eine ausführliche Tourenbeschreibung finden Sie auf der Website:</p>
<p><a href="http://www.wanderbares-deutschland.de" target="_blank" rel="noopener">www.wanderbares-deutschland.de</a>.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2022/11/Bodden-Panorama-Weg.pdf" target="_blank" rel="noopener">Kartenausschnitt</a></p>
<p><a href="https://www.komoot.de/tour/984997446?ref=wtd" target="_blank" rel="noopener">Wandern auf komoot.de</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-251 size-thumbnail" src="https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Qualitaetsweg-Logo2-150x150.jpg" alt="Wegemarkierung" width="150" height="150" srcset="https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Qualitaetsweg-Logo2-150x150.jpg 150w, https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Qualitaetsweg-Logo2-300x300.jpg 300w, https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Qualitaetsweg-Logo2-75x75.jpg 75w, https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Qualitaetsweg-Logo2.jpg 745w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-243 size-thumbnail" src="https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Qualitaetsweg-allgemein7-e1669371846307-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" srcset="https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Qualitaetsweg-allgemein7-e1669371846307-150x150.gif 150w, https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2022/11/Qualitaetsweg-allgemein7-e1669371846307-75x75.gif 75w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<p>Wanderwegmarkierung</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Waldentwicklung im NSG Granitz</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/waldentwicklung-nsg-granitz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2022 12:43:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Granitz]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzer see]]></category>
		<category><![CDATA[Waldentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Granitz ist ein im Südosten der Insel Rügen gelegener bewaldeter Höhenrücken und wird von den Ostseebädern Binz (im Westen) und Sellin (im Osten) begrenzt.1990 wurde dieses Waldgebiet zum Naturschutzgebiet erklärt (1.130 ha einschließlich der angrenzenden Küstengewässer). Seit 1991 gehört es zum Biosphärenreservat Südost-Rügen. Kennzeichnend für die Granitz ist ein reicher Bestand an Buchen und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/waldentwicklung-nsg-granitz/">Waldentwicklung im NSG Granitz</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Granitz ist ein im Südosten der Insel Rügen gelegener bewaldeter Höhenrücken und wird von den Ostseebädern Binz (im Westen) und Sellin (im Osten) begrenzt.1990 wurde dieses Waldgebiet zum Naturschutzgebiet erklärt (1.130 ha einschließlich der angrenzenden Küstengewässer). Seit 1991 gehört es zum Biosphärenreservat Südost-Rügen. Kennzeichnend für die Granitz ist ein reicher Bestand an Buchen und Traubeneichen und ihre hüglige Landschaft mit der höchsten Erhebung, dem Tempelberg (107 m ü. NN), auf dem Fürst Malte I. von Putbus im 19. Jahrhundert das Jagdschloss Granitz errichten ließ. In der Granitz liegt der ca. 23 ha große Schwarze See und einige Kesselmoore. Die Granitz ist touristisch sehr gut erschlossen, es gibt viele Rad-, Wander- und auch Reitwege sowie einen Shuttleverkehr zwischen Binz und dem Jagdschloss, von dessen Aussichts­plattform sich dem Besucher ein eindrucksvoller Blick über die Insel Rügen bietet. 2000 und in den folgenden Jahren hat der Landschafts­pflegeverband Ostrügen e.V. die Granitz von der BVVG erworben, um die im Pflege- und Entwicklungsplan für dieses Gebiet vorgegebenen Zielstellungen zu verwirklichen. Dabei geht es in erster Linie um eine naturnahe Waldentwicklung der Buchen- und Traubeneichenbestände und um einen Umbau der noch vorhandenen gepflanzten Nadelholzbestände. Als erste Maßnahme wurden Nadelholzforsten ausgelichtet. Dabei waren 3 Aspekte zu berücksichtigen: 1. soviel Nadelhölzer entnehmen, dass ausreichend Lichteinfall zum Waldboden gelangte; 2. den Lichteinfall so begrenzen, dass keine Versteppung durch dicht schließende Gräser erfolgt; 3. nur soviel Nadelbäume entnehmen, dass keine Gefahr von Windbruch entsteht. Auch in Altbuchenbeständen muss durch selektive Einzelstammentnahme die Naturverjüngung gefördert werden. Das bedeutet, zur Entwicklung eines Buchenwaldes mit normaler Altersstruktur im Einzelfall auch großkronige Altbäume zu entnehmen. Bei einer fachgerechten Bewirtschaftung werden gute Voraussetzungen für eine kräftige Naturverjüngung geschaffen. Das ist uns in den Jahren seit 2000 sehr gut gelungen. Ein Teil des NSG wird ohne Nutzung der natürlichen Entwicklung überlassen.</p>
<p>2013 wurde für die Granitz entsprechend Waldgesetz M-V ein Forsteinrichtungswerk einschließlich Waldstrukturdatenerhebung erstellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/waldentwicklung-nsg-granitz/">Waldentwicklung im NSG Granitz</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ökokonto Granitz</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/oekokonto/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2022 12:42:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verkauf von Ökopunkten (Kompensationsflächenäquivalente) 2018 wurde von der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde (Biosphärenreservatsamt Südost-Rügen) die Ökokontomaßnahme: &#8222;Nutzungsverzicht im Wald (NSG Granitz)&#8220; anerkannt. Es handelt sich dabei um ein 22,8 ha großes Waldgebiet, das seitdem der ungestörten natürlichen Entwicklung überlassen bleibt. Lediglich Maßnahmen der Verkehrssicherung sind noch möglich. Das Ökokonto wird unter der Nummer BRASOR-001 im Ökokontoverzeichnis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/oekokonto/">Ökokonto Granitz</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Verkauf von Ökopunkten (Kompensationsflächenäquivalente)</h3>
<p>2018 wurde von der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde (Biosphärenreservatsamt Südost-Rügen) die Ökokontomaßnahme: &#8222;Nutzungsverzicht im Wald (NSG Granitz)&#8220; anerkannt. Es handelt sich dabei um ein 22,8 ha großes Waldgebiet, das seitdem der ungestörten natürlichen Entwicklung überlassen bleibt. Lediglich Maßnahmen der Verkehrssicherung sind noch möglich.</p>
<p>Das Ökokonto wird unter der Nummer BRASOR-001 im Ökokontoverzeichnis des Landes Mecklenburg-Vorpommern geführt und ist für den Ausgleich von Eingriffen in der Landschaftszone Ostseeküstenland zugelassen. Bauherren, die in der genannten Landschaftszone ausgleichspflichtig sind, können die Ökopunkte beim Landschaftspflegeverband erwerben. Der Kaufpreis ist frei verhandelbar. Einen Überblick über die noch verfügbaren Ökopunkte bietet die Seite: https://www.kompensationsflaechen-mv.de</p>
<h3>Hintergrund: Eingriffsregelung und Ökokontomaßnahmen</h3>
<p>Die Eingriffsregelung ist ein Instrument, das dazu beitragen soll, Natur und Landschaft als Lebensgrundlagen des Menschen zu erhalten. Wer in Natur und Landschaft eingreift, ist verpflichtet, vermeidbare Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes zu unterlassen und nicht vermeidbare erhebliche Beeinträchtigungen durch geeignete Maßnahmen zu kompensieren. Die genaue Eingriffsdefinition, Anforderungen an die Kompensationsmaßnahmen und Fragen der Zuständigkeit sind im Naturschutzausführungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern geregelt. Die Bewertung von Eingriffen erfolgt in M-V landesweit einheitlich nach den „Hinweisen zur Eingriffsregelung“. Für die Bewertung von Straßenbauvorhaben (Bundes- u. Landesstraßen) und für mastenartige Eingriffe wie Antennenträger und Windkraftanlagen gibt es separate Handlungsanleitungen.</p>
<p>Ökokontomaßnahmen sind vorgezogene Kompensationsmaßnahmen für zukünftige Eingriffe, die von Eingriffsverursachern oder Anderen durchgeführt wurden und nach Anerkennung in einem Ökokonto eingebucht werden. Im konkreten Eingriffsfall können die Ökokontomaßnahmen dann Kompensationspflichtigen angeboten werden. Sobald eine Maßnahme zur Kompensation eines Eingriffs geeignet ist, kann sie im Rahmen des dazugehörigen Genehmigungsverfahrens als Kompensationsmaßnahme zugeordnet und aus dem Ökokonto ausgebucht werden.</p>
<p>Durch die gesetzliche Einführung der Ökokontoregelung sollen Verzögerungen im Eingriffsgenehmigungsverfahren vermieden und die Qualität von Kompensationsmaßnahmen verbessert werden. Die Anerkennung von Ökokontomaßnahmen erfolgt auf Antrag (Formular) durch die zuständige Naturschutzbehörde.Wer beabsichtigt, Ökokontomaßnahmen durchzuführen, sollte frühzeitig, also vor der Maßnahmenplanung, Kontakt mit der örtlich zuständigen Naturschutzbehörde aufnehmen. In der Regel sind das die unteren Naturschutzbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte. Anerkannte Ökokontomaßnahmen können im öffentlich zugänglichen Kartenportal Umwelt auf der Homepage des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie eingestellt werden. Dadurch besteht für Maßnahmenträger die Möglichkeit, ihre Maßnahmen öffentlich anzubieten. Eingriffsverursacher können sich über verfügbare Kompensationsmaßnahmen informieren sowie Kontaktdaten des Anbieters erhalten.</p>
<p>(<a href="http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/lm/Themen/Naturschutz_und_Landschaftspflege/Eingriffsregelung_und_Oekokontomassnahmen/index.jsp" target="_blank" rel="noopener">Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V</a>)</p>
<p>Nähere Informationen erhalten Sie auch in einem <a href="https://lpv-ruegen.de/wp-content/uploads/2023/02/D6kokonto.pdf" target="_blank" rel="noopener">Flyer</a> des Ministeriums.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/oekokonto/">Ökokonto Granitz</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klein Zicker</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/klein-zicker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:52:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rückbau militärischer Altlasten Klein Zicker Ausgangssituation: Ein großer Teil der Halbinsel Klein Zicker war bis 1990 russische Militärliegenschaft. Diverse militärische Bauten wurden vor ca. 40 Jahren in die pleistozänen Hügel gebaut und mit militärischem Hochzaun umgeben. Die abgezogenen russischen Truppen hinterließen desolate Gebäude, Autowracks und Stacheldrahtzäune – hässliche Fremdkörper in einer ansonsten idyllischen Landschaft. Realisierung: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Rückbau militärischer Altlasten Klein Zicker</h3>
<p><strong>Ausgangssituation:</strong></p>
<p>Ein großer Teil der Halbinsel Klein Zicker war bis 1990 russische Militärliegenschaft. Diverse militärische Bauten wurden vor ca. 40 Jahren in die pleistozänen Hügel gebaut und mit militärischem Hochzaun umgeben.</p>
<p>Die abgezogenen russischen Truppen hinterließen desolate Gebäude, Autowracks und Stacheldrahtzäune – hässliche Fremdkörper in einer ansonsten idyllischen Landschaft.</p>
<p><strong>Realisierung:</strong></p>
<p>Nachdem die Landbesitzer den Verzicht auf künftige Bebauungen erklärten und dem Entwicklungskonzept für dieses Areal zustimmten, wurden die Leistungen für den Rückbau ausgeschrieben. Im Vorfeld ist mit dem Nationalparkamt Rügen, dem Umweltamt Rügen und dem Staatlichen Amt für Umwelt und Natur Stralsund eine Flächenbegehung durchgeführt worden. Dort wurde das Entwicklungskonzept durch das Projektbüro dargestellt und bestätigt.</p>
<p>Ziel war nach dem Rückbau der Gebäude, der Betonflächen und der starken Verbuschung die Wiederherrichtung eines Trockenrasens.</p>
<p>1997 erfolgte der Rückbau der militärischen Altlasten und der Abtransport der gewaltigen Rückbaumassen, die Bauterassen und Gräben wurden planiert. Insgesamt wurden 37.000 qm Erde bewegt.</p>
<p>Es kam bei dieser Arbeit darauf an, die charakteristischen Schwünge des pleistozänen Moränenkerns wieder herzustellen und damit eine homogene Geländestruktur zu sichern. Dies ist gut gelungen.</p>
<p>Nach der Planierung konnte dann 1998 auf einer Fläche von ca. 8 ha die Trockenrasenmischung, die nach einer Bestandsaufnahme nach unseren Vorgaben zusammengestellt wurde, ausgesät werden.</p>
<p>Durch die ungewöhnlich reichen Sommerniederschläge ist die Aussaat gut aufgegangen, allerdings sind auch Beifuß und Melde stark gewuchert, so dass auf dieser Fläche 2 mal per Hand Unkraut gezogen werden musste.</p>
<p>Um den Offencharakter dieser Landschaft zu erhalten, ist eine permanente Biotoppflege erforderlich. Mit Landwirten wurde deshalb ein Beweidungsregime mit Schafen vereinbart.</p>
<p>„Schutz durch Nutz“ wird hier praktisch umgesetzt.</p>
<p>Auf z. T. neu angelegten Wanderwegen kann jetzt der Besucher die wieder hergestellten Trockenrasen erleben und die Schönheit dieser Landschaft in vollen Zügen genießen.</p>
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		<title>Südwestpolder Neuensien</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/suedwestpolder-neuensien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:52:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Renaturierung Südwestpolder Neuensien Ausgangssituation: Das Niedermoor Neuensien wird seit Anfang der 70er Jahre durch ein Pumpwerk entwässert. Der Bau eines Riegeldeiches verhinderte das Einströmen von Brackwasser auf die Fläche. So kam es zur schrittweisen Aussüßung des Polders, einer Veränderung der Flora und zum Degenerieren / Mineralisieren des Moorkörpers, da temporär bis unter 1,18m Fluroberkante abgepumpt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Renaturierung Südwestpolder Neuensien</h3>
<p><strong>Ausgangssituation:</strong></p>
<p>Das Niedermoor Neuensien wird seit Anfang der 70er Jahre durch ein Pumpwerk entwässert. Der Bau eines Riegeldeiches verhinderte das Einströmen von Brackwasser auf die Fläche. So kam es zur schrittweisen Aussüßung des Polders, einer Veränderung der Flora und zum Degenerieren / Mineralisieren des Moorkörpers, da temporär bis unter 1,18m Fluroberkante abgepumpt wurde.</p>
<p>Das Nationalparkamt Rügen hat deshalb seit 1995 versucht, einen Deichrückbau oder wenigstens eine breite Schlitzung zu erwirken. Der LPV Ostrügen e.V. hat im Rahmen des Bundesförderprojektes „Ostrügensche Boddenlandschaft“ diese Bemühungen aufgegriffen und in seinem Pflege- und Entwicklungsplan festgeschrieben.</p>
<p>Nach erfolgtem Planfeststellungsbeschluss war der Weg frei für die Umsetzung des Vorhabens im Südwestteil des Polders. Vor der Realisierung der Vernässung des Nordostpolderteils sind weitere Untersuchungen nötig und in Auftrag gegeben.</p>
<p>Durch das starke Abpumpen führten die Gräben kaum Wasser, der Moorkörper war permanent wasserunterversorgt.</p>
<p>Der Bestand an salzvertragender Flora ging stark zurück und machte tiefwurzelnden Obergräsern platz. Die Folge waren Verqueckung und großflächige Brennessel- und Binsenbestände.</p>
<p><strong>Realisierung:</strong></p>
<p>Deshalb war die Sanierung des Grabensystems von besonderer Bedeutung.</p>
<p>Die Sanierung des Fleetgrabens war der Ausgangspunkt für die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des gesamten Grabensystems, weil die Sicherheit gegeben sein musste, dass nach Hochwasser ein schneller Rücklauf des Brackwassers in den Neuensiener See gewährleistet ist und über das Grabensystem schon bei mittlerem Hochwasser Moorflächen mit Brackwasser versorgt werden sollen, die bisher völlig ausgetrocknet waren.</p>
<p>Der zweite Bauabschnitt war die Installation einer Brücke, damit der Deich auch nach Schlitzung für Radfahrer und Wanderer passierbar bleibt. Dazu musste vor dem Deichabschnitt, der geschlitzt werden sollte, ein Behelfsdeich gebaut werden. Nach dessen Fertigstellung wurde der Deich auf einer Länge von 10m geschlitzt und die Brückenträger gegründet.</p>
<p>Die vormontierte Brücke wurde von 2 Baggern vom Behelfsdeich aus auf die Brückenständer aufgesetzt. Hier war äußerste Präzision gefordert.</p>
<p>Für den LPV Ostrügen e.V. war die Gestaltung der Brücke wichtig. Es durfte kein auffälliges Monster sein. Die Brücke ist schlicht und funktionell und passt sich gut in das reich strukturierte Landschaftsbild ein.</p>
<p>Einweihung der neuen BrückeAm 14. September 2001 wurde die fertig gestellte Brücke übergeben.</p>
<p>Der Bürgermeister der Gemeinde Lancken-Granitz, Herr Golle, dankte den Initiatoren dieses Projektes und verwies auf die Möglichkeit, Naturschutz und Tourismus zu verbinden, wenn alle Beteiligten an einer optimalen Lösung arbeiten.</p>
<p>Dann gab er mit dem symbolischen Schnitt des Bandes die Brücke frei. Das bedeutete gleichzeitig die Übernahme der Brücke in Gemeindeeigentum.</p>
<p>Anschließend wurde der Rückbau des Behelfsdeiches vor den Gästen vollzogen. Das war der Punkt, auf den letztlich alle voran gegangenen Arbeiten abzielten.</p>
<p>Nachdem mit dem Bagger die letzten Kubikmeter des Behelfsdeiches ausgehoben waren, ergoss sich das Brackwasser des Neuensiener Sees in den Fleetgraben und setzte kurzzeitig das angrenzende Areal so unter Wasser, dass sich der Moorkörper mit Wasser vollsaugen konnte.</p>
<p>Der Erfolg dieses Projektes ist insbesondere nach Hochwasser deutlich sichtbar.</p>
<p>Während im Nordostpolder auch nach Rückgang des Hochwassers das Wasser noch viele Tage auf der Fläche steht und unter großem Energieaufwand abgepumpt werden muss, ist das Wasser auf dem Südwestpolder durch die Deichschlitzung bereits nach wenigen Tagen abgelaufen.</p>
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		<title>Feuersteinfelder</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/feuersteinfelder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:51:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entbuschung der Feuersteinfelder Ausgangssituation: Die Feuersteinfelder sind Teil des bereits 1935 ausgewiesenen Naturschutzgebietes Schmale Heide. Sie befinden sich zwischen der Bahnlinie Lietzow-Binz und dem Kleinen Jasmunder Bodden. Das ca. 2 km lange und 200 m breite Feuersteinfeld besteht aus 14 bis zu 3,5 m hohen aufgeschobenen Feuersteinwällen. Sie wurden vor ca. 3500 bis 4000 Jahren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Entbuschung der Feuersteinfelder</h3>
<p><strong>Ausgangssituation:</strong></p>
<p>Die Feuersteinfelder sind Teil des bereits 1935 ausgewiesenen Naturschutzgebietes Schmale Heide. Sie befinden sich zwischen der Bahnlinie Lietzow-Binz und dem Kleinen Jasmunder Bodden.</p>
<p>Das ca. 2 km lange und 200 m breite Feuersteinfeld besteht aus 14 bis zu 3,5 m hohen aufgeschobenen Feuersteinwällen. Sie wurden vor ca. 3500 bis 4000 Jahren durch Sturmfluten auf holozänen Sand aufgeworfen. Zu dieser Zeit lag der Meeresspiegel 1 – 1,5 m höher als heute.</p>
<p>Die Feuersteinfelder sind in Europa einmalig und gehören in Norddeutschland zu den bemerkenswertesten und geologisch reizvollsten Landschaftsbildungen.</p>
<p>Die Feuersteinfelder waren bis Mitte des 19. Jahrhunderts weitestgehend vegetationsfrei. Dann entwickelte sich durch Wacholderaufwuchs eine Halboffenlandschaft. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts eroberten Pioniergehölze boddenseitig weite Flächen und vom Osten (Seeseite) drang Kiefernwald zum Zentrum der Fläche vor. Mit steigender Nährstoffauswaschung aus der Luft begann Mitte des 20. Jahrhunderts die Fläche mit schnellwachsendem Holunder, Hasel, Birke, Brombeere, Kiefer, Eiche, Ahorn und Eberesche zu überwuchern und damit den lichtliebenden Wacholder zu unterdrücken.</p>
<p>Außerdem waren durch hohen Besucherdruck zahlreiche wilde Trampelpfade entlang der Waldwege zu den Feuersteinfeldern entstanden, weil keine eindeutige Wegeführung erkennbar war.</p>
<p>Flora und Fauna des Naturschutzgebietes wurden dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen.</p>
<p><strong>Realisierung:</strong></p>
<p>Um Flora und Fauna zu schützen, wurden Wegeabgrenzungen errichtet.</p>
<p>Das wilde Durchlaufen der Flächen konnte damit eingedämmt werden und es entstanden damit größere Ruhezonen im NSG.</p>
<p>Das Entwicklungsziel für dieses Kerngebiet lautet, den Wacholder als dominanten Gehölzbestand durch differenzierten Rückbau aller anderen Gehölz- und Baumarten zu belassen, die Vegetationsinseln innerhalb der Feuersteinfelder zu begrenzen, Geißblatt und Hundsrose als standorttypische Begleiter des Wacholder zu erhalten und nur einige Vertreter der Laubbaumarten als Solitärpflanzen zu belassen. Aufgrund der schwer zu beherrschenden Entwicklungsexpansion wurden Hasel, Birke und Holunder vollständig zurückgebaut. Das komplizierte an dieser Aufgabe war, dass der Rückbau einschließlich der Wurzelstöcke zu erfolgen hatte und für diese Arbeit in den bis zu 3,5 m mächtigen Geröllwällen keine Technik eingesetzt werden konnte.</p>
<p>Diese Arbeiten fanden in den Jahren 1995 / 1996 statt. Es war das erste Teilprojekt des Fördervorhabens „Ostrügensche Boddenlandschaft“.</p>
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		<title>Schmachter See</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/schmachter-see/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Restauration Schmachter See Notwendigkeit: Schmachter SeeDer ehemals bedeutend größere und auch tiefere Schmachter See ist ein artenreicher Flachwassersee, der sich mit seiner vielfältigen Ufervegetation, wie Röhrichten, Erlensümpfen und Schwingmooren sowie den naturnahen Buchenwäldern an den randlichen Hängen, als ein einmaliger Biotopkomplex erfahren lässt. Seit seiner Entstehung in der letzten Eiszeit verändert sich der Schmachter See [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Restauration Schmachter See</h3>
<p><strong>Notwendigkeit:</strong></p>
<p>Schmachter SeeDer ehemals bedeutend größere und auch tiefere Schmachter See ist ein artenreicher Flachwassersee, der sich mit seiner vielfältigen Ufervegetation, wie Röhrichten, Erlensümpfen und Schwingmooren sowie den naturnahen Buchenwäldern an den randlichen Hängen, als ein einmaliger Biotopkomplex erfahren lässt. Seit seiner Entstehung in der letzten Eiszeit verändert sich der Schmachter See – wie alle Gewässer „altert“ er langsam aber stetig durch die natürlichen Verlandungsprozesse.</p>
<p>Durch die Einleitung von Abwässern der Kläranlage und erhöhte Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft erhöhte sich in den letzten Jahrzehnten der Stickstoff- und Phosphorgehalt des Sees derart, dass der See ökologisch instabil wurde. Die hohen Nitrat-, Nitrit-, Ammonium- und Phosphatwerte im Wasser und im Sediment hatten ein Algenwachstum zur Folge, das zu einer Schlammbildung von fast 1 cm pro Jahr führte.</p>
<p>Diese durch den Menschen initiierte, beschleunigte Seenalterung hätte dazu geführt, dass in wenigen Jahrzehnten Sedimentbänke aus dem Wasser ragen. Diese „Unmenge“ an Sediment konnte nicht mehr natürlich aufgearbeitet werden, das Seewasser trübte ein und Arten, die in Klarwasserseen vorkommen, waren verschwunden. und damit auch die Nahrungsgrundlage vieler Tiere, denn der Schmachter See und seine Ufer sind Brut-, Rast- und Nahrungsbiotop für eine Vielzahl von Vögeln und Laichgebiet für Amphibien.</p>
<p><strong>Zielstellung:</strong></p>
<p>Vorrangiges Ziel dieser Seerestauration war die Wiederherstellung natürlicher Nährstoffgehalte in Wasser und Sediment. Die Seenalterung und die damit einhergehende Verlandung des Sees sollten ihr „Zeitmaß“ zurück erhalten und wieder ein natürlicher Prozess werden. Darüber hinaus sollte der Klarwassercharakter des Sees wieder hergestellt werden, was den heimischen Tieren und Pflanzen ihre Lebensgrundlage bewahrt.</p>
<p><strong>Voraussetzungen:</strong></p>
<p>Seit 1990 werden keine Abwässer mehr in den Schmachter See eingeleitet. Die Landwirtschaft nutzt die angrenzenden Wiesen und Weiden inzwischen extensiv, ohne chemische Düngemittel auf den Flächen auszubringen und auch die Nährstoffeinträge aus den beiden zufließenden Gräben wurden im Vorfeld der Seerestauration u. a. durch die Sanierung der Zuläufe drastisch reduziert.</p>
<p>Im Jahr 2001 wurden verschiedenste wissenschaftliche Gutachten zur Seerestauration in Auftrag gegeben. Mit der Gemeinde Binz, den Naturschutzbehörden und dem LPV Ostrügen e.V. wurde im Anschluss eingehend beraten, ob die Restauration des Sees, der als NSG gesichert ist, zu verantworten, zu finanzieren und Erfolg versprechend zu realisieren ist. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass der Eingriff in diesen geschützten Lebensraum den ökologischen Zustand des Sees und auch der Ufer so deutlich verbessert, dass er dringend geboten und damit verantwortbar ist.</p>
<p>Mit diesem Pilotprojekt (noch nie zuvor wurde ein See in dieser Größe restauriert) wurde nicht nur ein Stück Heimat, sondern auch Lebensqualität bewahrt.</p>
<p><strong>Technische Realisierung:</strong></p>
<p>Dem See wurden ca. 330.000 m3 weiches Sediment und ca. 1.750.00 m³ nährstoffreiches Seewasser entnommen. Die Entnahme erfolgte mit einem Saugbagger, der mit einer Saugleistung von bis zu 2.000 qm/h einen zügigen Baufortschritt gewährleistete.</p>
<p>Der Einsatz dieser schon am Pomellener Dammsee erfolgreich eingesetzten Technologie hatte den Vorteil, dass weniger Wasser aufgewirbelt wurde, welches dann über die Ahlbek abfloss. Trotzdem wurde am Überlauf der Ahlbek ein zusätzliches Filterfließ eingebaut.</p>
<p>Am 31.08.2004 wurde das Baggerboot zu Wasser gelassen, am 29.09.2004 erfolgte der offizielle Startschuss durch den damaligen Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Herrn Prof. Wolfgang Methling.</p>
<p>Leitung für das Sediment-Wasser-GemischÜber eine 300 mm starke Leitung wurde das Sediment-Wasser-Gemisch direkt zu den Ackerflächen geleitet. Das „nur“ mit Nährstoffen angereicherte Spülgut war, wie eingehende Untersuchungen gezeigt hatten, geeignet, an Stelle von Düngemitteln auf die landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht zu werden.</p>
<p>Das so an die Ackerflächen beförderte Sediment-Wasser-Gemisch wurde über eine flexible Leitung mit den an Traktoren angebauten Ausbringungsvorrichtungen verbunden.</p>
<p>Im Gegensatz zu einer Verregnung ist diese Form der Ausbringung windunabhängig. Das Spülgut gelangte genau dahin, wo es hin soll – auf die Ackerfläche. Durch die Fahrgeschwindigkeit des Traktors wurde die Ausbringungsmenge reguliert, so konnte eine Pfützenbildung und damit eine Bodenerosion in Hanglagen verhindert werden. Außerdem konnte mit dieser Technologie der Schutz von Kleinbiotopen gesichert werden.</p>
<p>Mit diesem Projekt ist es gelungen, die vorrangigen Interessen des Naturschutzes mit den Belangen des Tourismus und der Landwirtschaft zu verbinden.</p>
<p><strong>Vorhabensträger:</strong> Gemeinde Ostseebad Binz</p>
<p><em>gefördert mit Mitteln aus dem Haushalt des Umweltministeriums M-V sowie aus dem Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL).</em></p>
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		<title>Waldpark Semper</title>
		<link>https://lpv-ruegen.de/waldpark-semper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nora Böhme]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 12:51:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[beendet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wiederherstellung des Waldparkes Semper Ausgangssituation: Der Waldpark Semper bei Lietzow umfasst ca. 38 ha, ist Bestandteil der Semper Heide und wurde mit dem Bau des Schlosses um 1920 errichtet. In seiner wechselvollen Geschichte wurden Schloss und Waldpark von 1963 bis 1990 als paramilitärische Ausbildungsstätte genutzt und die einstmalig imposanten und landschaftsästhetischen Parkelemente verfielen bzw. wurden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Wiederherstellung des Waldparkes Semper</h3>
<p><strong>Ausgangssituation:</strong></p>
<p>Der Waldpark Semper bei Lietzow umfasst ca. 38 ha, ist Bestandteil der Semper Heide und wurde mit dem Bau des Schlosses um 1920 errichtet. In seiner wechselvollen Geschichte wurden Schloss und Waldpark von 1963 bis 1990 als paramilitärische Ausbildungsstätte genutzt und die einstmalig imposanten und landschaftsästhetischen Parkelemente verfielen bzw. wurden von Gehölzen überwuchert.</p>
<p>Der Landschaftspflegeverband Ostrügen e.V. hat diesen Waldpark von 2000 bis 2002 nach historischem Vorbild wieder hergestellt.</p>
<p><strong>Realisierung:</strong></p>
<p>Ein Schwerpunkt war die Wiederherstellung des Wegesystems. Dazu dienten alte Karten, da die Wege nicht mehr erkennbar und nur Trampelpfade vorhanden waren.</p>
<p>Mit Wegeführung wurden die einzelnen anthropogenen Waldparkelemente verbunden.</p>
<p>Auch die wunderschöne, in den letzten Jahren jedoch leider sehr vernachlässigte Rhododendronalle an der Zufahrt zum Schloss wurde beschnitten und nachgepflanzt.</p>
<p>Da es in Höhe des Waldparkes bislang keine Möglichkeit gab, vom Hochuferweg zum Strand bzw. umgekehrt zu gelangen, wurden an verschiedenen Stellen Sandrutschhänge ausgetreten. Ein wichtige Aufgabe war deshalb der Bau einer Treppe als Hochuferabstieg zum wildromantischen naturbelassenen Blockstrand. Damit entstand zugleich ein Rundweg Lietzow – Waldpark Semper – Klifftreppe – Blockstrand – Lietzow.</p>
<p>Im weiteren Verlauf der Arbeiten wurden zahlreiche bauliche Hinterlassenschaften der paramilitärischen Nutzung zurück gebaut, insbesondere alte Schuppen, Zäune und diverse Gebäude.</p>
<p>Mit großem Aufwand wurden die Kaskadenteiche wieder hergestellt, die sehr stark verschlammt waren. Sie fangen das Niederschlagswasser der umliegenden Höhen auf. Es gibt eine kleine Insel mit 2 ca. 100jährigen Eichen, zu der eine Holzbrücke führt. Der Abfluss erfolgt über ein Feldsteingerinne in den Großen Jasmunder Bodden. Diese Teiche haben als Amphibienlaichgewässer eine große Bedeutung.</p>
<p>Eine außergewöhnliche dendrologische Rarität ist diese als Süntelbuche bezeichnete Buchenart. Sie ist keine Züchtung, sondern eine sehr seltene Mutation der Fagus sylvatica var. suentelensis. Diese Ergänzung weist darauf hin, dass diese Art natürlich nur im „Süntel“, einem Hochland auf Jurakalk nördlich von Hameln, vorkommt. Wegen ihres bizarren Wuchses werden sie im Volksmund auch Hexenbuchen genannt. Diese Krüppelbuchen sind zu jeder Jahreszeit eine Attraktion. Belaubt bilden sie ein fast regenundurchlässiges Kuppeldach, nach dem Laubfall sind die schlangenförmigen, mehrfach durch Knickwuchs ineinander verschachtelten Astgebilde zu bewundern.</p>
<p>Mit dem Bau des Schlosses Semper wurde zur Wasserversorgung ein Wasserturm auf der höchsten Stelle gebaut. Um dieses Bauwerk in das natürliche Umfeld (Wald) zu integrieren, wurde die Fassade sehr aufwändig mit Feldsteinen verblendet, so dass dieser Turm den Anschein einer mittelalterlichen Ruine erweckt. Er war bis ca. 1953 in Funktion. Mit der Restauration des Waldparkes wurde die stark beschädigte Fassade wieder hergestellt und das Umfeld vom Unterholz befreit.</p>
<p>Der ehemalige Tennisplatz ist eine Rasenfläche, die den Schlossbewohnern als Sportstätte diente. Wahrscheinlich war diese Fläche dreiseitig von einer Flintsteinmauer auf Feldsteinsockel umrahmt. Da das Areal seit Kriegsende nicht mehr genutzt wurde, hatte sich dort eine Birken-Eschen-Hasel-Sukzession etabliert, die Mauerreste waren zugewachsen, die Eingangspostamente zerstört. Im Zuge der Restaurierung des Waldparkes wurde ein Teil der Feld- und Flintsteinmauer wieder aufgebaut, so dass jetzt gut zu erkennen ist, mit wieviel Geschmack und unter Verwendung ausschließlich auf Rügen vorkommender Natursteine diese Parkelemente in der Semper Heide entstanden sind.</p>
<p>Alle Parkelemente sind mit viel Liebe und Detailtreue restauriert worden, die neu gestalteten Waldwege laden zum Flanieren ein.</p>
<p>Darüber hinaus hat der Besucher vom Hochuferweg einen eindrucksvollen Blick auf den Großen Jasmunder Bodden. Im Hintergrund sieht man die Freilichtbühne Ralswiek, auf der jährlich in den Sommermonaten die Störtebeker-Festspiele stattfinden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lpv-ruegen.de/waldpark-semper/">Waldpark Semper</a> erschien zuerst auf <a href="https://lpv-ruegen.de">Landschaftspflegeverband Rügen e.V.</a>.</p>
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